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Am 17 April 1994 wurde der Verein Hagekätherle von 7 damals jungen Leuten gegründet,
die Gründungsmitglieder sind im einzelnen:
Martina Huber ( Gründungsvorständin )
Markus Müller ( Gründungsvorstand )
Doris Huber, Ulrike Wörner, Siegfried Wörner, Claudia Mayer und Bernhard Kessler.
Heute zählt der Verein inzwischen 70 Mitglieder, davon 62 aktive und 8 passive Mitglieder,
darunter auch Ehrenmitglied Kurdirektor und Bürgermeister Johann Keller.
Auf die Idee kam man bei einem sonntäglichen Sparziergang auf der Freiersberger Höhe, wo laut einer Sage,
das Hagekätherle sein Unwesen trieb. Unser Verein hat als einzige Gruppierung der Peterstaler NZ einen geschichtlichen Hintergrund.
Bei der Auswahl des Häses, nahm man die Sage zugrunde:
Holzmaske:
Wüstes Gesicht mit langer Nase, als Kopfbedeckung trägt das Hagekätherle einen wunderschönen Rosenhut.
Häs:
Der Rock ist in spitzen Zipfeln geschnitten und wurde mit Flickzeug versehen, darüber trägt sie eine Bauernschürze.
Der Schobe wurde nach Tracht geschnitten ebenso das Halstuch.
In einem mitgeführten Narren Wagen werden die Narren in einen sich drehenden Käfig gesperrt,
welches einen Weidenkorb darstellen soll, das das Hagekätherle immer bei sich trug.
Sage des Hagekätherle
Nicht weit vom Freiersberg, an der Passhöhe an der Strasse Bad Peterstal – Schapbach, steht der Haghof.
Dort erzählen sich die Leute allerhand vom Hagekätherle ( Kätherle von Katharina ). Besonders werden jene Wanderer
von ihm genarrt, die spät abends von Oberwolfach über die Littweger Höhe nach Bad Peterstal gehen. Sie
werden in die Irre geführt, sie bekommen Ohrfeigen, wenn sie über das Hagekätherle reden oder an seinem
Dasein zweifeln möchten. Das Hagekätherle sei auch schon an helllichtem Tage gesehen worden. Es hat ein
wüstes Gesicht, trägt zerlumpte Kleider und einen zerrissenen Regenschirm, aber einen wunderschönen Rosenhut.
Am Wege holt es Gras und antwortet auf keine Frage. Und wer sich entfernt und nochmals zurückblickt, sieht
das Hagekätherle in einer Rauchwolke verschwinden.
Quelle: Sagen des Renchtals / Willi Keller
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